Gemeinsam lernen

+++ Schulanmeldungen in der Woche vom 08.02.2021 – 12.02.2021 +++

Friesack, 14. Januar 2021

 

Sehr geehrte Eltern und Personensorgeberechtigte,

wie Sie aus den Medien sicher erfahren haben, wird der Distanzunterricht voraussichtlich bis zu den Winterferien und evtl. darüber hinaus fortgesetzt.

Informationen zum Distanzlernen und zur Bewertung der Schülerleistungen, finden Sie im Konzept zum Distanzlernen.
Die Lehrkräfte sind angehalten, ihre fachspezifischen Bewertungskriterien mit den Schülern oder Personensorgeberechtigten zu kommunizieren. Fragen dazu stellen Sie bitte direkt an die Lehrkräfte.

Sollte eine Lehrkraft zu den auf der Homepage angegebenen Sprechzeiten nicht erreichbar sein, so melden Sie sich im Sekretariat und bitten um Rückruf.

 

Die Organisation der Zeugnisausgabe werden wir in Kürze hier veröffentlichen.

 

Über einen gegebenenfalls früheren Einstieg einzelner Jahrgänge informieren wir Sie rechtzeitig über die Klassenlehrer/innen und über die Homepage.

 

Sehr geehrte Eltern und Personensorgeberechtigte,

aufgrund des hohen Aufkommens von Fragen und Beschwerden zu Schulschließungen wurden wir darum gebeten, Ihnen Folgendes mitzuteilen:

 

  • Bitte richten Sie alle Fragen und Beschwerden möglichst schriftlich an uns unter:

kooperationsschule-friesack@t-online.de

oder

heike.hoffmann2@lk.brandenburg.de

Fragen, die wir nicht beantworten können, leiten wir an eine zentrale E-Mail des Schulamtes weiter und informieren Sie natürlich über die Weiterleitung.

  • Sie selbst sind auch berechtigt, Fragen direkt an das Schulamt schriftlich zu stellen:

sven.junker@schulaemter.brandenburg.de

 

Diese werden an die zuständige Schulrätin weitergeleitet, die dann Kontakt zu uns aufnimmt.

Deshalb ist es besser, wenn Sie weiterhin zuerst den telefonischen Kontakt zu den Klassenlehrern/innen und zu uns Schulleitungsmitgliedern aufnehmen. Nur Fragen und Probleme, die wir nicht lösen können, werden weitergeleitet.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Heike Hoffmann (Schulleiterin)

 

Regelungen zur Schulschließung mit Distanzunterricht Szenario 3:

 

  1. Allgemeines
  • Alle Eltern und Schüler erhielten schon am Ende des Schuljahres 2020/21 die Information, dass ein Kontakt über die Brandenburg – SchulCloud eingerichtet wird.

 

Elternbriefe dazu wurden verteilt, viele Schüler-innen (ca. 70%) sind bereits angemeldet.

  • Die LK haben bereits an einer Fortbildung zur Nutzung der SchulCloud und zum Umgang mit digitalen Kommunikationsmöglichkeiten teilgenommen.

  • Die Schulleitung informiert regelmäßig über weitere Qualifizierungsmöglichkeiten im Bereich digitaler Medien.

  • In weiteren schulinternen Fortbildungskursen, geleitet durch Herrn Katterwe, (Ponk – Lehrkraft und nicht im Präsenzunterricht) wurden die Kolleginnen und Kollegen im Umgang mit der SchulCloud geschult.

Die SuS werden ebenfalls von Herrn Katterwe im Rahmen ihres regulären WAT – Unterrichts angemeldet (wenn Eltern die Schule beauftragt haben) und geschult.

  • Die Schulleitung hat die LK beauftragt, mit den SuS den Umgang mit der SchulCloud zu üben, auch wenn nicht alle SuS angemeldet sind.

  • Die Klassenlehrer/-innen haben alle SuS erfasst, die keinen Internetzugang bzw. nicht die technischen Voraussetzungen haben, digital zu kommunizieren.

  • Die E-Mail-Adressen der LK sind den SuS und Eltern bekannt, die Klassenlehrkräfte haben zu den Eltern E-Mail- Kontakt und Telefonkontakt.

Die SuS und Eltern werden ab 26.10.2020 über die Formen des möglichen Datenaustauschs informiert.

  • Alle Varianten (E-Mail, SchulCloud, Ablagesystem) werden ermöglicht und bekanntgegeben.

  • Eine Liste mit festen Erreichbarkeitszeiten der LK ist aufgestellt worden und wird auf der Homepage erscheinen.

 

  1. Bereitstellung von Materialien/Nutzung von Lernplattformen

 

  • Unsere Umfrage ergab, dass doch ein sehr hoher Anteil der Eltern den Austausch der Aufgaben und Materialien in Papierform wünscht.
  • Dieser Austausch erfolgt zusätzlich zur digitalen Bereitstellung der Materialien im bewährten Ablagesystem immer dienstags wöchentlich.
  • Dies wird auf der Homepage veröffentlicht.


  • Die LK senden Aufgaben per Mail und legen diese in der Cloud ab.

So gibt es drei Möglichkeiten des Austauschs von Informationen und Materialien.

 

  • Die Dienst-Mail –Adressen der LK sind den Eltern bekannt.

 

  • Alle Schüler erhalten einen Plan, wann die LK telefonisch erreichbar sind.

 

  • Wichtige Informationen auch zur Teilschließung werden weiter über die  Homepage veröffentlicht.

 

Grundschule:

  • Distanzlernen und Distanzunterricht orientieren sich weitgehend am geltenden Stundenplan.
  • Die Lehrkräfte orientieren sich bei der Festlegung der Anzahl und des Umfanges der Aufgaben an der Handreichung „Pädagogische Empfehlungen zum Lernen in Präsenz und Distanz“.
  • Die LK erteilen Wochenpläne – diese sind die Kinder schon aus dem Regelunterricht gewöhnt und wurden von den Kindern in der Phase der ersten Schulschließung sehr gut angenommen.
  • Bei neuen Aufgabenformaten oder Inhalten muss sichergestellt werden, dass die SuS eine Erklärung (Erklärvideos/ Videokonferenz/Link zu einem Video/schriftliche Anleitung) erhalten.
  • Ein Austausch der Kinder untereinander kann durch entsprechende Aufgabenstellungen angeregt werden.
  • Die LK bieten zweimal pro Woche eine Sprechzeit an (Telefonliste) bzw. kontaktieren Kinder oder Eltern von sich aus, wenn diese sich nicht melden (Herstellung des persönlichen Kontaktes mindesten 1x wöchentlich).
  • Die Rückgabe der erledigten Aufgaben erfolgt im Ablagesystem immer dienstags. Bei Nutzung der digitalen Möglichkeiten sofort nach Erledigung in Anlehnung an die Zeitvorgaben des Wochenplanes.
  • Die LK geben mindestens 1x wöchentlich Rückmeldung zu den Arbeitsergebnissen.

Diese kann per Videokonferenz mit den bereits angemeldeten Kindern (in der Gruppe), per Telefon, per Mail oder schriftlich auf den Aufgabenblättern geschehen.

 

 

 Sekundarstufe I:

  • Das Distanzlernen und der Distanzunterricht orientieren sich weitgehend am geltenden Stundenplan. (persönliche Lernzeit)
  • Die Lehrkräfte orientieren sich bei der Festlegung der Anzahl und des Umfanges der Aufgaben an der Handreichung „Pädagogische Empfehlungen zum Lernen in Präsenz und Distanz“.

 

  • Die Fachlehrer erteilen Aufgaben für 1 Schulwoche (1- Stundenfächer können nach indiv. Absprache auch einen zweiwöchigen Rhythmus durchführen – die Schulleitung muss indiv. Regelungen genehmigen.
  • Bei neuen Aufgabenformaten oder Inhalten muss sichergestellt werden, dass die SuS eine Erklärung (Erklärvideos/Videokonferenz/Link zu einem Video/schriftliche Anleitung) erhalten.
  • Ein Austausch der Kinder untereinander kann durch entsprechende Aufgabenstellungen angeregt werden.
  • Die LK bieten zweimal pro Woche eine Sprechzeit an (Telefonliste) bzw. kontaktieren Kinder oder Eltern von sich aus, wenn diese sich nicht melden. Einmal pro Woche soll der persönliche Kontakt hergestellt werden.
  • Die Rückgabe der erledigten Aufgaben erfolgt im Ablagesystem immer.
  • Bei Nutzung der digitalen Möglichkeiten sofort nach Erledigung in Anlehnung an den regulären Stundenplan.
  • Die Ergebnisse werden durch die LK kontrolliert und kommentiert im Gespräch per Telefon, per Mail bzw. auf den Lösungsblättern und oder in einer Videokonferenz (mindestens 1x wöchentlich).

 

  • Der Austausch der Aufgaben wird im Schuleingangsbereich stattfinden.

 

Dazu haben wir folgende Regeln festgelegt:

–    Die Eltern bzw. älteren Schüler holen die Aufgaben ab und bringen die erledigten Aufgaben zurück!

  • Die Aufgaben werden klassenweise in Kartons/Tüten bereitgestellt und sind klassenweise gekennzeichnet.
  • Abzugebende fertige Aufgaben werden im 2. Karton auf dem Tisch abgelegt!
  • Durch Hinweisschilder werden Hygieneregeln und Wege kenntlich gemacht.

 

  1. Leistungsbewertung/Dokumentation der Lerninhalte

 

  • Das Distanzlernen/der Fernunterricht wird, wie der Präsenzunterricht, im Klassenbuch dokumentiert.

Dies kann durch die LK zunächst in einem Sonderheft durchgeführt werden.

Es werden Inhalte der Aufgaben, Anwesenheit/Kontakte dokumentiert.

Der/die Klassenlehrer/-in werden informiert, wenn innerhalb von zwei Wochen

kein Kontakt zu einem/einer Schüler/-in hergestellt werden konnte.

  • Gelingt der Klassenlehrkraft die Kontaktaufnahme auch nicht, wird die Schulleitung informiert.

 

  • „Die Leistungsbewertung erfolgt auf Grundlage:

 

~ der geltenden Rahmenpläne sowie der im Unterricht (Präsenz- und Distanzlernen) vermittelten Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten“;

 

~ der VV Leistungsbewertung vom 21.Juli 2011, zuletzt geändert durch die VV vom 02.12.2020

 

~ der Bildungsgänge-Ergänzungsverordnung (BiGEV) vom 17.11.2021,

 

~ der Hinweise und Festlegungen des Schreibens vom 31.Juli 2020 zur Organisation des Schuljahres 2020/2021, Anlage 6 Eckpunkte Distanzlernen,

~ das Schreiben des MBJS zur Organisation des SJ 20/21 vom 08.01.2021

~ das Schreiben des MBJS vom 14.12.2020 Umsetzung der Verordnung zur Ergänzung schulrechtlicher Vorschriften, zur Sicherstellung des Bildungs- und Erziehungsauftrages in den schulischen Bildungsgängen bei besonderen Einschränkungen und

~ der vierten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung vom 08.01.2021.

 

Grundsätze kurzgefasst:

Die Leistungsfeststellung und -bewertung für Schülerinnen und Schüler im Distanzunterricht kann

  • mittels Telefon- oder Videokonferenzen oder,
  • an einem anderen Ort außerhalb der Schule erfolgen.

 

  • Bei der Leistungsfeststellung wird beachtet, dass die Leistung ohne Unterstützung durch Dritte erbracht wird. Anderenfalls wird die Leistung im Rahmen der Gewichtung der erreichten Noten gegenüber allen sonstigen Noten berücksichtigt.

Die in der o.g. Anlage 6 genannten Arbeitsformen zur Leistungsfeststellung wurden schon im Regelunterricht geübt.

Die SuS und Eltern werden darüber informiert, wie und in welchem Umfang Leistungen aus dem Distanzlernen bewertet oder in die Bewertung einbezogen werden. (verantwortl. Fachlehrer/-innen, Klassenlehrer/-innen)

 

 

  1. SuS in belasteten Lebenslagen oder mit besonderen Unterstützungs- und und Förderbedarf

 

  • Sind SuS schwer zu erreichen, erhalten spürbar zu geringe Unterstützung durch Eltern oder Eltern bitten um Unterstützung, wird in der Schule ein Präsenzangebot im Rahmen der Notfallbetreuung vorgehalten.
  • Die Erfahrung der ersten Schulschließung zeigte, dass die Zahl der zu betreuenden Kinder gering ist.
  • Es werden bei Bedarf Kinder mit besonderen Unterstützungsbedarfen und Kinder aus der Notfallbetreuung, die auch Förderbedarfe aufweisen in Kleinstgruppen zusammengefasst.

Diese werden dann durch Lehrkräfte bei der Erledigung der Aufgaben unterstützt und angeleitet.

Darüber hinaus können bestimmte Schwerpunkte in den Hauptfächern besonders geübt werden.

Alle zur Verfügung stehenden Lehrkräfte werden wechselnd in der Notfallbetreuung und bei der Unterstützung von „bedürftigen“ Kindern eingesetzt.

 

 

  1. Notfallbetreuung – Zusammenarbeit Hort

 

  • Die Erfahrungen der Betreuung der Kinder in der Notfallbetreuung durch LK am Vormittag waren positiv.
  • Die Notfallbetreuung am Vormittag wird durch sonstiges päd. Personal, FSJ-ler, Bundesfreiwilligendienstleistende und Honorarkräfte von 7.30 Uhr bis 11.30 Uhr übernommen. Lehrkräfte (Klassenlehrer/-innen) unterstützen abwechselnd täglich für 2LWS.
  • Bei Zunahme der zu betreuenden SuS, werden verstärkt LK auch der Sek I eingesetzt.
  • Der Hort übernimmt die Betreuung ab 11.30 Uhr, bei Personalproblemen erweitert die Schule die Betreuungszeit bis 13.50 Uhr (VHG-Zeit).

 

 

Friesack, d. 08.01.2021